Alleingang – einsamer Abschied

Am 31. August 2021 lädt die Körber-Stiftung zu einem Abend unter dem Titel "Alleingang – Einsamer Abschied ". Filmemacher Raphael Schanz gewährt mit seinen aktuellen Kurzfilm Einblicke in ein wenig beachtetes Thema: den einsamen Abschied in Form von "ordnungsbehördlichen Bestattungen". Jedes Jahr werden fünf bis zehn Prozent aller verstorbenen Berlinerinnen und Berliner von den Ämtern bestattet. Die meisten von ihnen werden von Urnenbegleiter Bernd Simon im Alleingang unter die Erde gebracht. Enstanden ist ein Dokumentarfilm über einen Bestatter, der eigentlich Animateur werden wollte, ein skurriles Städteporträt und ein Spiegel unseres Umgangs mit Tod, Trauer und Erinnerung.

Im Anschluss diskutieren beide mit Dr. Dirk Pörschmann, Leiter des Museums für Sepulkralkultur in Kassel, darüber, wie wir in unserer Gesellschaft mit Sterben, Abschied und Bestattung umgehen. Pörschmann geht der Frage nach: „Wie können wir auch nach dem Tod geliebter Menschen unsere Fürsorge für sie zeigen?“  Moderiert wird das Gespräch von Philipp Lemmerich, Deutschlandfunk.

31. August 2021 | 19 Uhr
Ort: KörberForum, Kehrwieder 12, 20457 Hamburg
Freier Eintritt
Anmeldung unter: www.koerberforum.de 

Die Veranstaltung ist auch im Live-Stream zu sehen: www.koerber-stiftung.de 

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